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Presseinformationen und Aktuelles aus dem Ev.-luth. Kirchenkreisverband Osnabrück-Stadt und -Land

Pressemitteilung – Ev.-luth. Christuskirche Hasbergen belegt 2. Platz beim Inklusionspreis für die „Hasberger Zipfelmützengeschichten Sagenhaft“

Hasberger Zipfelmützengeschichten Sagenhaft. Das Team mit dem Inklusionspreis.
Hasberger Zipfelmützengeschichten Sagenhaft. Das Team mit dem Inklusionspreis.

Der Landkreis Osnabrück hat zum zweiten Mal einen Inklusionspreis verliehen. Prämiert wurden Projekte in den Kategorien Arbeit, Freizeit und Schule. In der Kategorie „Freizeit“ belegte die ev.-luth. Christuskirchengemeinde den 2.Platz mit dem inklusiven Musicalprojekt zum Kirchbergzauber: „Hasberger Zipfelmützengeschichten Sagenhaft“.

Das inklusive Musical wurde für den „Hasberger Kirchenbergzauber Sagenhaft“ entwickelt. Das Straßenfest am Kirchberg in Hasbergen wird alle 2 Jahre ausgerichtet von den benachbarten Einrichtungen Seniorenwohnheim „Haus am Berg“ (convivo), Wohnheim „Haus Hasbergen“(Heilpädagogische Hilfe Wohnen), dem Rathaus, dem Familienzentrum Hasbergen in der ev.-luth. Kita Kunterbunt und der ev.-luth. Christuskirchengemeinde. Das Stück mit über 50 Mitwirkenden lebt vom bunten Miteinander von Menschen aus diesen Einrichtungen: jüngere und älteren, Menschen mit mehr oder mit weniger Einschränkungen, Menschen in Hasbergen geboren und Menschen mit Migrationshintergrund.

Thema der Hasberger Zipfemützengeschichten ist der Schatz von Hasbergen. Die Hasberger Hüggelzwerge helfen den Menschen in Hasbergen, ihren verloren Schatz wieder zu finden: Lebensfreude, Menschlichkeit und Gemeinschaft. Dazu entführen sie die Hasbergerinnen und Hasberger an Plätze der Hüggelgemeinde (Landschaften im Hüggel, Gedenkstätte Augustaschacht) und erinnern an gelungenes Miteinander in Hasbergen. Ein Feuerwerk aus Liedern, Bildern und bewegendem Schauspiel. Sagenhaft. Großzügig finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Förderstiftung der Heilpädagogischen Hilfe „Einfach leben“.

Pastorin Maria Beisel war mit vielen Mitwirkenden des Projektes zur Preisverleihung angereist und die Freude war groß. Maren Mittelberg (Inklusionsbeauftragte im Kirchenkreis Osnabrück), Michael Schroth (Theaterpädagoge der Schule am Roten Berg), Hanno Eulefeld (Komponist und Musiker), Nicole Lohststräter-Günther, Joshua Günther und Anne Marescha Beisel haben das inklusive Musical unter der Leitung von Maria Beisel professionell entwickelt und begleitet. Der Preis ist eine schöne Anerkennung der Arbeit und motiviert zu weiteren inklusiven Projekten. Das Preisgeld von € 800,-- ist in dieser kreativen Arbeit gut angelegt. Der nächste Kirchbergzauber findet am 13.9.2020 statt.

Schirmherr des Inklusionspreises, Landrat Michael Lübbersmann, zeichnete die Gewinner im Kreishaus aus und bedankte sich bei allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihr Engagement. „Sie sind ein ganz tolles Vorbild für andere. Wenn jeder Mensch gleichberechtigt ist und akzeptiert wird, haben wir alle gewonnen“, sagte Lübbersmann. Der Landrat wünschte sich, dass „der Funke von heute noch auf viele andere Arbeitgeber, Vereine, Verbände und auch Privatleute überspringt“.

In einer Sondervorstellung am 28. Oktober in der vollen Christuskirche hat das Musical noch einmal viele Menschen begeistert. Am Ende gab es viel Applaus und ein herzliches Dankeschön von Bürgermeister Holger Elixmann und Mareike Mons aus dem Rathaus für den Einsatz dieses großartigen Teams für ein lebenswertes Hasbergen.

Hier geht's zu Bildern vom Musical und vom Kirchbergzauber: https://www.evangelische-kirche-hasbergen.de/8-aktuelles/675-kirchberzauber-sagenhaft-am-9-10 

(Foto: Michael Suchy; Text: Guido Shwegmann-Beisel)

Neuer Flyer der Kontaktstelle Inklusion erschienen: INKLUSIVE WERTE LEBEN!

In unserer Kirche und Gesellschaft leben viele unterschiedliche Menschen. Wir wünschen uns, dass Teilhabe für alle gelingt. Dazu brauchen wir inklusive Werte.

Dazu gehören: Respekt, Toleranz, Akzeptanz, Gleichheit, Vertrauen, Mut, Gemeinschaft und Mitgefühl.

In den Veranstaltungen leben wir diese Werte und setzen sie selbstverständlich um. Wir laden dazu ein, sich diesen Werten nochmal neu bewusst zu werden, gemeinsame Wege auszuprobieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und einander zu begegnen. Machen Sie mit! 

Herzliche Grüße aus der Kontaktstelle Inklusion
Maren Mittelberg und Birgit Jaeger

Weitere Informationen, als PDF Download:
 
Der neue Flyer der Kontaktstelle Inklusion 2. Halbjahr 2018

Rechten Parolen widersprechen
Diskussionsabend im Haus der Kirche

Ruck gegen Rechts – Veranstaltung in Osnabrück
Damit ein „Ruck gegen rechts“ durch Kirche und Diakonie geht, hatte die Steuerungsgruppe Gender, die Konferenz der Diakonie und die Evangelische Erwachsenen Bildung zur Diskussion gebeten: v.li. Frieder Marahrens, Christine Böckmann, Christian Staffa, Doris Schmidtke und Rita Steinbreder

November 2017

Wollen wir zu Weihnachten tatsächlich die braune Soße? Diese Frage eines „Improtestanten“ war nicht kulinarisch gemeint. Vielmehr ging es um rechte Tendenzen in Kirche und Diakonie. Denn die gibt es leider. „Der rechte Rand ist mitten unter uns“, wie die Organisatoren von „Ruck gegen rechts“, Referenten und Moderatoren selbstkritisch feststellen mussten.

„Ich hoffe sehr, dass dieser Abend Folgen hat“, meinte Diakoniepastorin Doris Schmidtke am Ende eines Abends unter dem Motto „Unser Kreuz hat keine Haken“, der zugleich informativ, unterhaltsam und beunruhigend war. Ihr Wunsch: in den Kirchengemeinden soll weiter diskutiert und Flagge gegen rechts gezeigt werden. 

Haupt- und Ehrenamtliche aus Kirche und Diakonie diskutierten angeregt mit der Referentin Christine Böckmann, katholische Theologin und Mitarbeiterin von „Miteinander -Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt“, und Dr. Christian Staffa, Theologe und Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche an der Evangelischen Akademie Berlin. Durch den Abend führten Rita Steinbreder und Frieder Marahrens.

Christentum und rechte Gesinnung schließen sich keineswegs aus. Schon immer gibt es Christen und Christinnen im rechten Spektrum, so Christine Böckmann. Dr. Christian Staffa nannte ein Horrorszenario, das er selbst nicht selten durchlebte: Andacht und lobende Worte zum Gottesdienst und beim Geburtstagsbesuch rechtsradikale Parolen. Der Theologe analysierte rechtsgerichtete Strömungen in christlichen Gemeinden. „Das christliche Abendland ist kontaminiert“, so seine Meinung, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz sei leider ein Zeichen der „Herrschaftssicherung des Christentums“.

Ein Patentzrezept gegen rechte Strömungen in der Kirche wurde an diesem Abend nicht entwickelt, wohl einige Möglichkeiten, dem entgegenzutreten. „Wir müssen unsere Weihnachtsbotschaft ‚Fürchtet euch nicht‘ weitertragen“, riet Christiane Böckmann. Gegen die rechte Angstmache „Fürchtet euch“ sei Zivilcourage angezeigt.

Ausgrenzungen oder Weghören sind für Christian Staffa kein geeignetes Mittel gegen rechte Parolen: „Wenn wir innerhalb der Hauptamtlichen nicht darüber streiten können, kommen diese Themen auch nicht in den Gemeinden an.“ Also: Im geeigneten Umfeld rechten Parolen widersprechen, dabei genau hinsehen, wen Kirche und Diakonie sich zum Unterstützer macht.

Sprechen, widersprechen, zusprechen und nachsprechen – das ist das Metier des Improtheaters Osnabrück. Die Diskussionsteilnehmer bestimmten durch Zuruf, was gespielt wurde. Nicht so einfach, die nie zuvor nie gestellte Frage „Wie steht die AfD zur Jungfrauengeburt?“ szenisch darzustellen. Die Improtestanten schafften es. Sie brachten in Sätzen und Gesten auch zusammen, was in Kirche und Diakonie normalerweise nicht geht: Intoleranz und Nächstenliebe, karierte Koalition und Neumarktsperrung.

Veranstaltung „Ruck gegen rechts“
Unser Kreuz hat keine Haken

Ruck gegen Rechts – Veranstaltung in Osnabrück
Sie wollen, dass ein Ruck gegen rechts durch Kirche und Diakonie geht: v.li. Frieder Marahrens, Doris Schmidtke, Rita Steinbreder und Gerhard Töller, kaufmännischer Leiter der DIOS.

November 2017

Toleranz, eine offene Gesellschaft und Nächstenliebe ohne Vorbehalte sind die Grundwerte christlichen Glaubens. Deshalb wollen Haupt- und Ehrenamtliche in Diakonie und Kirche Flagge zeigen gegen jegliche Ausgrenzung. Wie man rechtsgerichteten Parolen wirkungsvoll gegenübertritt, soll bei einer Veranstaltung am 23. November erörtert, danach in den Gemeinden und Einrichtungen weiterentwickelt werden. Das Thema der Veranstaltung: Ruck gegen rechts – Unser Kreuz hat keine Haken. 

Die letzten Wahlen und öffentliche Kundgebungen haben es gezeigt: es wird höchste Zeit, Frauen-, Homosexuellen-  und Ausländerfeindlichkeit die Stirn zu bieten. 

„Auch Menschen aus dem rechten Spektrum gehören zu den Christen“, sagt Diakoniepastorin Doris Schmidtke und Frieder Marahrens, Leiter der Evangelischen Erwachsenen Bildung ergänzt:  „Wir wollen diese Menschen nicht hinauskatapultieren, sondern den Dialog mit ihnen suchen.“ „Ruck gegen rechts“ möchte neue Impulse im Umgang mit Rechtsextremen aufnehmen und Strategien gegen Intoleranz und Rassismus entwickeln.  „Es muss klar werden, dass wir uns jedem Angriff stellen, der die Offenheit des Zusammenlebens aller Kulturen, Religionen und Herkunft gefährdet,“ verdeutlichte Rita Steinbreder, Referentin im Frauenwerk.
 
Dass es gerade jetzt nötig ist, Strategien gegen Rechtspopulismus zu entwickeln, liegt auch an den bevorstehenden Kirchenvorstandswahlen. „Ruck gegen rechts“ wird sich auch mit dem Thema beschäftigen, wie es gelingen kann, ehrenamtliche Kandidaten und Kandidatinnen zu gewinnen und gleichzeitig in Toleranz gegenüber allen Gemeindegliedern arbeiten zu können. Haupt- und Ehrenamtliche sollen informiert und sprachfähig sein, damit sie für eine solidarische Gesellschaft eintreten können. 

„Ruck gegen rechts“ ist eine Veranstaltung der Steuerungsgruppe Gender des Ev.-Luth. Kirchenkreisverbandes Osnabrück, der Konferenz der Diakonie in Stadt und Landkreis Osnabrück und der Evangelischen Erwachsenen Bildung. Referenten sind Christine Böckmann, katholische Theologin, und Dr. Christian Staffa, Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche an der Evangelischen Akademie Berlin. Die Improtestanten vom Improtheater der Evangelischen Fachschulen Osnabrück sind dabei, ebenso das Team vom Restaurant im Wohnstift Westerberg mit einem Imbiss. 

„Ruck gegen rechts“ findet statt am Donnerstag. 23. November 2017
von 17 bis 20 Uhr im Haus der Kirche statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen werden erbeten per Mail:
christa.pries@diakoniewerk-os.de oder Tel. 0541/9811910. 


Hier gibt es den Flyer als PDF-Download

Herzlich willkommen zur Woche der Diakonie

Die Woche der Diakonie ist für sie eine Herzenssache: v.li. Natalia Gerdes, Doris Schmidtke, Gerhard Töller und Stefanie Tigler.
Die Woche der Diakonie ist für sie eine Herzenssache: v.li. Natalia Gerdes, Doris Schmidtke, Gerhard Töller und Stefanie Tigler.

August 2017

Diakonie ist eine Herzenssache. Denn in den diakonischen Einrichtungen erhalten Menschen aller Generationen in unterschiedlichen Lebensphasen Hilfe, Förderung und Unterstützung. Diakonie steht für „Glaube, Hoffnung, Nächstenliebe“ - so auch der Titel der diesjährigen Veranstaltungsreihe.  

Und Diakonie geht zu den Menschen. Auf vielfältige Weise ist das bei der Woche der Diakonie 2017 zu erleben. Rund 20 Veranstaltungen stehen zwischen dem 3. und 10. September auf dem Programm. Zu einer besonderen Herzensangelegenheit wird die zentrale Veranstaltung am Mittwoch, 6. September auf dem Brunnenplatz in Bad Rothenfelde. „Woran hängst du dein Herz?“ - so das Motto.

Seit vier Jahren machen die drei Kirchenkreise Bramsche, Osnabrück und Melle-Georgsmarienhütte bei der Ausrichtung der Woche der Diakonie gemeinsame Sache. Die Diakonieausschüsse der drei Kirchenkreise gestalten das Programm, wechselseitig findet die zentrale Veranstaltung an verschiedenen Orten statt. In diesem Jahr in Bad Rothenfelde.

Mit den Veranstaltungen stellt sich die Diakonie in ihrer Vielfalt vor und lädt ein zum Mitmachen, Erleben und zur Gemeinschaft. Gerhard Töller, kaufmännischer Geschäftsführer der DIOS, erläutert ein weiteres Anliegen der Diakonie-Woche: Diakonie und die evangelischen Kirchengemeinden vor Ort gehören zusammen. Entsprechend präsentieren sie sich als starke Partner und werden so wahrgenommen. „Diakonie setzt sich für die Schwächsten ein und die Kirchenkreissozialarbeit ist dabei das Bindeglied zu den Kirchengemeinden. Diakonie und Kirchenkreissozialarbeit erfüllen besondere Aufgaben für besondere Menschen, versichern Kirchenkreis - Sozialarbeiterin Sfefanie Tigler und Natalia Gerdes, Geschäftsführerin der Diakonie in Bramsche.

Weil Diakonie und Kirche dort sind, wo die Menschen leben, arbeiten und feiern, geht auch die Woche der Diakonie hinaus, um viele Menschen zu erreichen und anzusprechen.

Besonders am Mittwoch, 6. September werden im Kurpark in Bad Rothenfelde viele Herzen höherschlagen. Im Schatten der Herzkliniken sind alle willkommen, um ein großes Bühnenprogramm mitzuerleben. Um 9.30 Uhr geht es los. Mit dabei sind Bürgermeister Klaus Rehkämper, Diakoniepastorin Doris Schmidtke mit einem Vortrag über Frauen in der Reformation. DIOS-Geschäftsführer Friedemann Pannen spricht über die Historie der Armenfürsorge, Julia Broxtermann zur Flüchtlingsarbeit, der Künstler Peter Eickmeyer stellt Erfahrungen in seinen Bildern dar, es singt der Chor Fidelio mit Bewohnern des Altenheimes Dissen, es spielt die inklusive Theatergruppe “Die Vielfalter“, die Sozialstation Dissen, die Suchtberatung und das Generationennetzwerk stellen sich ebenfalls vor. Jeder Besucher ist außerdem eingeladen mitzutanzen, mitzumachen und Herzenswünsche zu formulieren.

Auch an den Tagen vor und nach dem „Herzenstag“ in Bad Rothenfelde läuft die Woche der Diakonie auf der vielfältigsten Schiene. Zum Beispiel

  • bei der Einweihung des Diakonie Shops in Bramsche (Freitag, 8. September), 
  • beim Flohmarkt an der St. Thomas Kirche in Bohmte (Samstag, 9. September),
  • beim Frühstück im Cafè Vielfalt in Osnabrück, beim Restaurantabend „Speisen wie zu Luthers Zeiten“ in Fürstenau (beides 7. September),
  • oder beim Konzert mit der Band Stilbruch in der Pauluskirche Osnabrück (Samstag, 9. September).

Alle Veranstaltungen der Woche der Diakonie sind im Detail aufgeführt unter www.diakonie-osnabrueck.de

Eine himmlisch gute Zusammenarbeit für viele Engel

Eine himmlisch gute Zusammenarbeit für viele Engel
Auch Verwaltung und Kreissparkasse stehen Engelsflügel gut. Für die Ausstellung der DiakonieStiftung Osnabrücker Land warben v.li. Landrat Michael Lübbersmann, Heiko Grube, Eckhard Kallert, Doris Schmidtke und Frank Finkmann, Vorstand der Kreissparkasse Melle.

August 2017

Engel gibt es überall – in jedem Haus, auf der Straße und in den Büros. Gemeint sind Engel ohne Flügel, also Menschen, die andere in vielfältiger Weise unterstützen. 

Diesen Alltagsengeln widmet die DiakonieStiftung Osnabrücker Land eine Ausstellung. Der Landkreis Osnabrück, die Kreissparkasse Melle und der Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte machen dabei gern mit. Ausstellungseröffnung ist am Dienstag, 29. August.

Engel sind üblicherweise in Kirchen zu Hause, oder? Diese Frage stellten Heiko Grube, Vorsitzender der DiakonieStiftung im Osnabrücker Land und Diakoniepastorin Doris Schmidtke. Längst nicht nur dort, so die deutliche Antwort von Landrat Michael Lübbersmann, Frank Finkmann, Vorstand der Kreissparkasse Melle, und Eckhard Kallert, Vorsitzender des Kirchenkreistages Melle-Georgsmarienhütte. „Menschen, die sich in besonderer Weise durch Güte, Barmherzigkeit und Hilfsbereitschaft sowie die Gabe zur Vergebung auszeichnen, bezeichnen wir gern auch als Engel“, betonte Michael Lübbersmann. Auch für Frank Finkmann können Menschen, die für andere da sind, durchaus als Engel bezeichnet werden.

Dass der Landkreis Osnabrück, die Kreissparkasse Melle, der Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte und die DiakonieStiftung mit dieser Definition völlig einig sind, nennen Doris Schmidtke und Heiko Grube eine „wunderbare Kooperation“. Sie stellten das Ergebnis dieser nahezu himmlischen Zusammenarbeit vor. Es ist eine Ausstellung unter dem Titel „In jedem von uns steckt ein Engel“, die am Dienstag, 29. August um 18 Uhr in der Kundenhalle der Kreissparkasse Melle zu sehen ist. Am Donnerstag, 21 September, 18 Uhr wird die Ausstellung dann in der Eingangshalle des Kreishauses Osnabrück, Am Schölerberg eröffnet. Zu sehen sind fünf Rollups mit meditativen Texten und Bildern. Genauso wichtig wie das Anschauen ist das Nachdenken darüber. Die Tafeln sollen dazu anregen, Lebenssinn, Jugend und Älterwerden bewusst zu machen und auch Engel in der nächsten Umgebung wahrzunehmen. Wer möchte, nimmt die bereit gelegten Engelsflügel zur Hand und schreibt seine Herzenswünsche darauf. Diese persönlichen Engelsflügel schweben dann über dem Abschlussgottesdienst in der König-Christus-Kirche in Georgsmarienhütte-Oesede am Sonntag, 8. Oktober 2017.

Natürlich verfolgt die DiakonieStiftung im Osnabrücker Land mit der Ausstellung auch weitere Anliegen: die Stiftungsziele, nämlich Menschen in Notsituationen zu helfen, können dadurch vielen Menschen bekannter werden und sie vielleicht auch zum Spenden oder Zustiften motivieren. Oder aber sie entdecken den Engel in sich und engagieren sich ehrenamtliche. Denn nur mit ideeller und finanzieller Unterstützung kann eine Stiftung Menschen helfen. Dabei fördert die Ev.-luth. Landeskirche Hannovers in den nächsten beiden Jahren die Zustiftungen mit einer kräftigen Rendite: Für je 3 € legt die Landeskirche 1 Euro dazu.

In jedem von uns steckt ein Engel:
Vorsorge - Fürsorge, Gutes Leben – Gutes Geben

In jedem von uns steckt ein Engel

Juni 2017

Ausstellung und Vorträge in der Kreissparkasse Melle und im Kreishaus Osnabrück

Vom 29. August bis zum 8. Oktober 2017 zeigt die DiakonieStiftung Osnabrücker Land in Kooperation mit dem Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte, der Kreissparkasse Melle und dem Landkreis Osnabrück die Ausstellung „In jedem von uns steckt ein Engel“: Fünf Roll ups mit meditativen Texten regen dazu an, über Lebenssinn und Lebensphasen nachzudenken. „Erzähl mir vom Gott des Trostes“, so beginnen die Texte. Auf zwei Bänken können die Besucher und Besucherinnen verweilen und ihren Erinnerungen und Erwartungen an das Leben und an Gott nachgehen.

Am 29. August 2017 um 18 Uhr wird die Ausstellung in der Kundenhalle der Kreissparkasse Melle, Mühlenstraße 28 durch Sparkassenvorstand Josef Theißing, Pastorin Daniela Uhrhan-Holzmüller, Heiko Grube von der DiakonieStiftung Osnabrücker Land und Diakoniepastorin Doris Schmidtke eröffnet. Die Musikalische Gestaltung übernehmen Katja Kriete-Daniel und  Ute Patterson (Querflöten) aus Bad Rothenfelde. Bis zum 18. September 2017 ist die Ausstellung in der Kreissparkasse Melle zu sehen.

In der Eingangshalle des Kreishauses, Am Schölerberg 1 in Osnabrück wird sie am 26. September 2017 um 18 Uhr durch Landrat Dr. Michael Lübbersmann und Eckhard Kallert, dem Vorsitzenden des Kirchenkreistages Melle-GMHütte eröffnet. Mit dabei sind auch Jutta Olbricht von der DiakonieStiftung Osnabrücker Land und Diakoniepastorin Doris Schmidtke.

Unter dem Motto „Vorsorge - Fürsorge, Gutes Leben – Gutes Geben“ gibt es ein Begleitprogramm zur Ausstellung mit Vorträgen und einem Abschlussgottesdienst in Georgsmarienhütte.

Für weitere Informationen: Flyer als PDF-Download

Abend der Begegnung der Konferenz der Diakonie
Wohlfahrtsverbände können Nächstenliebe

Abend der Begegnung der Konferenz der Diakonie
Das Subsidiaritätsprinzip war Thema beim „Abend der Begegnung“ in der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück. V.li.: Stadtrat Wolfgang Beckermann, HHO-Geschäftsführer Heiner Böckmann, Diakoniepastorin Doris Schmidtke, Vorsitzende der Konferenz der Diakonie, Friedemann Pannen, Geschäftsführer der DIOS, und Prof. Dr. Gerhard Wegner.

Juni 2017

Das Subsidiaritätsprinzip ist das Konzept zur Selbstbestimmung und Eigenverantwortung des Einzelnen und die Grundlage der Wohlfahrtspflege. Allerdings kommen Wohlfahrtsverbände nicht ohne die Unterstützung des Staates aus. Wie groß dieses Mitspracherecht sein kann, damit Wohlfahrtspflege unabhängig bleiben kann, fragte die Konferenz der Diakonie beim Abend der Begegnung.

Die Konferenz der Diakonie, der rund 40 diakonische Einrichtungen in Osnabrück Stadt und Land angehören, hatte zur Heilpädagogischen Hilfe nach Osnabrück-Sutthausen eingeladen, zahlreiche Vertreter der Kommunen, Kirchen und Sozialverbänden nahmen teil. „Wie frei ist die Wohlfahrtspflege? Subsidiarität auf dem Prüfstand“ so das Thema des Abends.

Gerade in diesem Jahr war das Thema gut gewählt, denn im 500. Jubiläumsjahr der Reformation geht es vielfach um die „Freiheit eines Christenmenschen“ – so die Positionsschrift des Reformators Martin Luther. Auch die während der Reformation propagierte Freiheit des Einzelnen vor Gott entwickele seit 500 Jahren politische Dimensionen, sagte Doris Schmidtke, Vorsitzende der Konferenz der Diakonie. Damit stellte sie die Verbindung zwischen staatlicher Mitsprache und sozialer Arbeit der Wohlfahrtsverbände her.

Mit Wolfgang Beckermann, Stadtrat für Bildung und Soziales in Osnabrück, und Gerhard Wegner, Sozialwissenschaftliches Institut des Evangelischen Kirche in Deutschland wurde lebhaft darüber diskutiert, wieviel staatliche Einmischung die Wohlfahrtspflege braucht und wieviel sie verträgt.

Das Fazit vorweg: Staat und Wohlfahrtsverbände – konfessionelle und freie – ergänzen sich, sie sind Partner, die voneinander profitieren. Ohne die Leistung des anderen sei Wohlfahrtspflege nicht vorstellbar.

Nach der Subsidiarität stehen Kommunen rechtlich über den Wohlfahrtsverbänden. Das sei keineswegs als Demütigung, sondern als Vertrauensverhältnis zu werten, versicherte Wolfgang Beckermann. Kommunen seien den Zwängen des Marktes unterworfen, Wettbewerbsstrategien, Controlling und Management also unerlässlich. „Die Kommunen legen die Richtlinien fest, dabei arbeiten wir transparent und als Partner der Wohlfahrtsverbände“, so der Stadtrat.

„Wir sollten denen mehr Freiheit lassen, die den Menschen näher stehen“, entgegnete Gerhard Wegner, der durch staatliche Vorgaben Einschränkungen in der sozialen Arbeit befürchtet. Das Subsidiaritätsprinzip ist für den Wissenschaftler die beste Möglichkeit, den Sozialstaat zu gestalten.  Denn im Mittelpunkt diakonischer Arbeit stehen nicht Profit und Gewinn, sondern Menschen. Für Dokumentationspflicht und andere bürokratische Zwänge werde zu viel Kraft verbraucht. “Wir brauchen wieder Zeit und Geld, um Innovationen in der Wohlfahrtspflege in Gang zu setzen,“  so Wegner. Der Sozialwissenschaftler brachte es auf den Punkt: „Wohlfahrtsverbände können Nächstenliebe, dazu ist kein Staat und keine Kommune in der Lage.“

DiakonieStiftung zieht Spenden-Bilanz 2016

Das Kuratorium, DiakonieStiftung Osnabrück

Mai 2017

Große Hilfsbereitschaft – Fast 47.000 Euro Spenden im Jahr 2016

„Die DiakonieStiftung Osnabrücker Land genießt das Vertrauen der hiesigen Bevölkerung“, bilanzierte Heiko Grube das Spendenergebnis 2016. Der Vorsitzende der Stiftung ist zufrieden mit dem Ergebnis: „Die Menschen wissen, dass wir ihre Spenden schnell und zielgerichtete weitergeben an Menschen in Not. Die Hilfsbereitschaft ist groß.“

Genau 46.759,15 € wurden im Jahr 2016 von 47 Personen für unmittelbare Hilfe gespendet. Dabei reichen die Spendensummen von 10 € bis 1.500 €; dazu kam eine große Spende aus einem Nachlass in Höhe von 30.000 €.

Zustiftungen garantieren Nachhaltigkeit
„Wir sind dankbar dafür, dass Menschen auch bei der Abfassung ihrer Testamente die Diakonie im Blick behalten und mit ihrem Vermögen Gutes tun wollen“, bekräftigte Diakoniepastorin Doris Schmidtke. Sie freut sich besonders darüber, dass auch das Stiftungsvermögen durch eine Nachlassbestimmung um 20.000 € erhöht wurde. „Auch wenn das gegenwärtige Zinsniveau niedrig ist, garantieren Zustiftungen eine nachhaltig Hilfe mit langer Perspektive.“ Das wird auch von der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers so gesehen: Vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2019 fördert die Landeskirche die Zustiftungen nach dem Prinzip „Aus drei mach vier!“, d.h. für je 3 Euro von Gebern legt die Landeskirche 1 Euro dazu. Schmidtke: „Mehr Zinsen bekommen Sie nirgendwo!“

Und wofür wurden die Spenden eingesetzt?
Zum einen gab es Einzelfallhilfen in einer plötzlichen Existenzkrise. Diebstahl, schwere Krankheit, Tod sind solche unabwendbaren Notfälle, in denen spontane Unterstützung erforderlich ist. Das sind meist überschaubare Summen bis zu 300 €. Beträge zwischen 1.000 € und 2.000 € gingen an diakonische Einrichtungen wie Bahnhofsmission, Schwangerenberatung und Suchtkrankenhilfe. Auch die Wohnungslosenhilfe und das soziale Kaufhaus in Melle gehören dazu. Je 5.000 € aus der Nachlassspende waren für die vier diakonischen Cafés Mandela, Oase und Connection in Osnabrück sowie für das Bistro 17 in Melle bestimmt. 2016 wurden insgesamt 43.430 € als Zuwendungen ausgezahlt.

Am Anfang war das Wort – Geh, und finde Deine Worte!
Gute Worte als Salz in der Suppe des Frauenmahls

Frauenmahl in der St. Katharinen-Kirche, Osnabrück

April 2017

Frauen wollen zu Wort kommen, und sie möchten Gehör finden. 170 Frauen begaben sich in der St. Katharinen-Kirche auf die Suche nach der Bedeutung des richtigen Wortes und machten selbst reichlich Gebrauch vom Austausch. Beim Frauenmahl gab es Anregungen und Impulse für Geist und Seele sowie Köstliches für den Leib.

Diese Mischung von geistiger und kulinarischer Stärkung war perfekt. Ein Team evangelischer Frauen aus Kirche, Diakonie und Ehrenamt hatte diese doppelte Nahrungsaufnahme sorgfältig vorbereitet. Das Salz in der Suppe waren die Rednerinnen Landessuperintendentin Dr. Birgit Klostermeier und Dr. Antje Schrupp.

Politikwissenschaftlerin und Autorin aus Frankfurt, und der Frauenlesbenchor Taktlos, der hintergründigen Worten schwungvollen Klang verlieh.

„Am Anfang war das Wort.“ Mit diesem Bibelzitat leitete Birgit Klostermeier einen festlichen Abend ein. Ihr Wunsch: Worte sollten ihr Ziel erreichen, Worte seien Sinn des Lebens und Weisheit.

Unter dem Titel „Leben – Arbeiten -Wirtschaften, Visionen vom guten Leben“ erweiterte Antje Schrupp die Bedeutung des Wortes. Leben und Arbeiten seien keine Gegensätze, Leben finde nicht nur außerhalb von Arbeit statt, sondern bezahlte und unbezahlte Arbeit seien Teil des Lebens. Zwischen den kulinarischen Menügängen ergründete sie den Unterschied zwischen Arbeit und Tun.  Ist Arbeit nur das, was bezahlt wird? Muss unbezahlte Arbeit unbedingt Spaß machen? „Überlegen Sie mal, ob das, was Sie machen, Arbeit ist?“ fragte die Journalistin und gab damit den Anstoß für weitere Tischgespräche. „Frauen stehen im Mittelpunkt der Wirtschaft“. Damit läutete sie den dritten Punkt ein. Frauen sind nicht deshalb gute Wirtschafterinnen, weil sie Geld verdienen, sondern weil sie mit ihrem Tun die Welt beeinflussen, so die These. „Geld hat nur die Bedeutung, die wir ihm zumessen“, so Antje Schrupp.

Wenn 170 Gäste in einer Kirche köstlich bewirtetet werden, ist das eine planerische und logistische Meisterleistung. Viele Helfer wirken im Hintergrund mit, damit alles klappte. Allen voran Dirk Hartung und sein Cateringteam der Südstadtgemeinden Osnabrück. Sie brachten grünen Erbsen-Cappuccino, Schweinefilet, Salatvariationen und kleine Süßigkeiten zum Dessert auf die Teller.

Mit einer Aktion zum Abschluss zeigten Diakonin Birgit Jaeger und Team, dass neue ungewohnte Worte neue Denkräume eröffnen und Wirklichkeit gestalten können: Vielfalterei und Verbundenheitsweberin sind solche Neuschöpfungen. Mit der Aufforderung „Geh und finde Deine Worte“ und mit dem Abendsegen wurden die Gäste verabschiedet.

Impressionen vom Zweiten Osnabrücker Frauenmahl
am 30. März 2017 in St. Katharinen, Osnabrück

Frauenmahl in St. Katharinen, Osnabrück
Frauenmahl in St. Katharinen, Osnabrück
Frauenmahl in St. Katharinen, Osnabrück
Frauenmahl in St. Katharinen, Osnabrück
Frauenmahl in St. Katharinen, Osnabrück
Frauenmahl in St. Katharinen, Osnabrück
Frauenmahl in St. Katharinen, Osnabrück
Frauenmahl in St. Katharinen, Osnabrück
Frauenmahl in St. Katharinen, Osnabrück

Große Begeisterung bei DiakonieStiftung
über Weihnachtsaktion 2016/2017
Kuratorium bedankt sich für 25.000 € Spenden

Bunt wie das Leben und Vielfältig wie die Schmetterlinge: So ist die Diakonie.
Bunt wie das Leben und Vielfältig wie die Schmetterlinge: So ist die Diakonie. Sie fördert und ermutigt Menschen zum aufrechten Gang und zum selbstbestimmten Leben. Die DiakonieStiftung unterstützt inklusive Angebote wie etwa eine Familienfreizeit. Aber nicht nur um finanzielle Hilfe geht es, sondern auch um gemeinsames Tun und Feiern, wie hier bei einem Gottesdienst in Hilter.

Februar 2017

Mehr als 25.000 € Spenden konnte die DiakonieStiftung Osnabrücker Land gemeinsam mit dem Meller und Wittlager Kreisblatt bei der Weihnachtsaktion 2016/2017 einwerben.

Kuratoriumsvorsitzender Heiko Grube staunt über die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung: „Es sind beeindruckend, wie viele Menschen sich anrühren lassen von den Notlagen und der Bedürftigkeit ihrer Mitmenschen.“ Auf das Stiftungskonto wurden Spenden von kleinen Eurobeträgen bis hin zu großen Summen eingezahlt.

Die DiakonieStiftung Osnabrücker Land ist durch die Zusammenlegung der Diakonie-Stiftung Melle und der DiakonieStiftung Georgsmarienhütte im Jahr 2013 entstanden. Sie ist eine rechtsfähige kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechtes und ist als gemeinnützig anerkannt. Die Stiftung unterstützt und fördert die kirchlich-diakonische und gemeinnützige Arbeit der evangelischen Kirche im Osnabrücker Land.

Ein Teil der Spenden wurde bereits vor Weihnachten unbürokratisch und schnell als Einzelfall-Hilfe an Menschen in besonderen Krisensituationen weitergegeben. „Ich möchte DANKE sagen, dass Sie so schnell und unbürokratisch geholfen haben“, heißt es dazu in einer Mail an den Kuratoriumsvorsitzenden.


Über die Verwendung der übrigen Gelder hat der Vergabeausschuss der DiakonieStiftung – Jutta Olbricht, Matthias Selle und Günter Harmeyer - beraten und entschieden: So gehen jeweils 2.000 € an die Telefonseelsorge, an die Bahnhofsmission und die Wohnungslosenhilfe der Diakonie. Für Einzelfallhilfen im Laufe des Jahres erhält die Kirchenkreissozialarbeit Melle-Georgsmarienhütte 3.500 €, die Kirchenkreissozialarbeit Bramsche 1.000 € und die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung in Bad Essen 2.000 €. Auch die Selbsthilfegruppen der diakonischen Suchtkrankenhilfe (1.250 €), das soziale Kaufhaus in Melle (1.200 €) und das Bistro 17 in Melle (1.500 €) werden unterstützt. Für die inklusiven Angebote des Kirchenkreises Melle-GMHütte werden 500 € zur Verfügung gestellt.

Inklusives Programm
Mit bunter Vielfalt durch das Jahr

Inklusive Gottesdienste im 1. Halbjahr 2017

Januar 2017

Bunt – das ist die Lieblingsfarbe in der Kontaktstelle für Inklusion in Osnabrück. In dieser Einrichtung des Kirchenkreisverbandes Osnabrück Stadt und -Land, wird ständig für die bunte Vielfalt aller Menschen gearbeitet. Als ein Ergebnis stellten Birgit Jaeger und Maren Mittelberg ein ebenso farbenfrohes Halbjahresprogramm vor.

Die Inklusionsbeauftragen der evangelischen Kirchenkreise Osnabrück und Melle-Georgsmarienhütte haben Schmetterlinge in Kopf und Hand. Als Symbole ihrer Arbeit präsentieren sie bunte Vielfalter, ebenso auf dem neuen Flyer der Kontaktstelle, in dem inklusive Veranstaltungen des ersten Halbjahres aufgelistet sind. „Vielfalt liegt im Trend“, meinen Birgit Jaeger und Maren Mittelberg. Gemeint ist damit alles, was Menschen gemeinsam bewegen können – Menschen mit Behinderung oder ohne, Menschen von hier oder aus anderen Ländern, Junge und Ältere, Christen und Nichtchristen. Mit dem Vielfalter-Programm soll in Gottesdiensten, Begegnungstagen und Seminaren bunte Gemeinschaft erlebt werden.

Zum Halbjahresprogramm der Kontaktstelle an der Iburger Straße gehören zwölf inklusive Gottesdienste. Die ersten finden am Sonntag, 5. Februar um 10 Uhr in Hilter mit der Theatergruppe der Osnabrücker Werkstatt und ebenfalls am 5. Februar um 18 Uhr der „Dunkelgottesdienst“ in der Markuskirche, Osnabrück, statt. Im neuen Flyer der Kontaktstelle sind ebenfalls die regelmäßigen Veranstaltungen vermerkt, wie der inklusive Mädchentreff, das Cafè Vielfalt, das „Frühlingserwachen“ mit kreativen Erlebnissen zwischen Ostern und Pfingsten, die Feier des Pfingstfestes, ein Kurs zur inklusiven Gestaltung des Gemeindelebens und Vorbereitungen für ein Musical-Projekt in Bissendorf.


Der Flyer mit genaueren Informationen als PDF-Download.

Visionen vom guten Leben: Leben – Arbeiten – Wirtschaften
Frauenmahl am 30. März 2017 in St. Katharinen, Osnabrück

Frauenmahl am 30. März 2017 in St. Katharinen, Osnabrück

Januar 2017

Wie sähe die Welt aus, wenn Arbeit und Leben keine Gegensätze wären? Wenn Familienarbeit, Pflege und Fürsorge den gleichen Stellenwert wie andere Wirtschaftszweige hätten? Wenn das gute Leben für alle im Zentrum des Handelns stünde?

Evangelische Frauen laden ein zu einem festlichen, inspirierenden Abend mit Dr. Birgit Klostermeier, Landessuperintendentin des Sprengels Osnabrück, und Dr. Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin und Autorin. Mit dabei: Der FrauenLesbenChor Taktlos sowie gutes Essen und Trinken. Veranstalter ist der Ev.-luth. Kirchenkreisverband Osnabrück-Stadt und –Land; verantwortlich sind Diakoniepastorin Doris Schmidtke (0541-9811969; doris.schmidtke@evlka.de) und Rita Steinbreder, Referentin für Frauenarbeit.


Die Einladung als PDF-Download

Die Anmeldkarte als PDF-Download