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Engagement für Umwelt und Schöpfung

Das Engagement für Umwelt und Schöpfung wird groß geschrieben in den Kirchenkreisen. Immer mehr Gemeinden beteiligen sich an Aktionen wie „Gobales Handeln“, „Faire Gemeinde“ oder „Grüner Hahn“. Stellvertretend soll ein Beispiel aus der Kirchengemeinde Gretesch-Lüstringen-Darum bei Osnabrück beschrieben werden. Sie beteiligt sich am landeskirchlichen Projekt „Grüner Hahn“ und hat ihren „Betrieb Kirchengemeinde“ auf europäischen Umweltstandard gebracht.

Das siebenköpfige „Kompetenz-Team“ in Sachen Umweltmanagement erhielt die Registrierungsurkunde der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg. Das Umwelt-Team leitet der studierte Versorgungstechniker Thomas Wietzorek, dem an der Fachhochschule Osnabrück das Gebäudemanagement obliegt. Der 69-jährige Egon Bode gehört zum ehrenamtlichen Küsterteam und hat durch sein handgesteuertes, gezieltes Heizen der Kirche die Gasrechung der Petruskirche von 6000 auf 3000 Euro jährlich gedrückt. Der pensionierte Industriemeister Egon Beermann kennt Zertifizierungen, wie sie die Kirchengemeinde „durchgemacht“ hat noch aus seiner Berufstätigkeit. Architektin Martina Jandeck hat ihre „Kirche unter Druck“ gesetzt, sprich eine Dichtigkeitsprüfung gemacht und so Wärme-Lecks entdeckt. Gaby Gehrmeyer hat den Einkauf der Reinigungsmittel und das monatliche Gemeindefrühstück „ökologisiert“. Erhard Nolte liest einmal im Monat die Energiedaten ab. Und auch Pastor Frieder Marahrens darf ohne die Gas-, Wasser- und Stromverbrauchszahlen des Pfarrhauses nicht mehr zur monatlichen Kirchenvorstandssitzung erscheinen, wie er schmunzelnd bemerkt.

Die Gemeinde hat jetzt nicht ohne Stolz auf ihrem Briefpapier das „EMAS-Siegel“ (European Management Audit Scheme) abgedruckt und ein Schild am Gemeindehaus.